Finanzierung Eigenheim Berechnung

Berechnung der Eigenheimfinanzierung

Eine gute Anleitung und hilfreiche Tipps erleichtern den Einstieg in die Eigenheimfinanzierung. Das macht es Ihnen leicht, Ihren Finanzierungsbedarf zu ermitteln. Erleben Sie Ihr Zuhause und schauen Sie entspannt in die Zukunft. Und berechnen Sie einfach Ihren persönlichen Finanzierungssatz für Ihr Zuhause. Hypothekenkalkulation und Finanzierungsanfragen schnell und einfach.

Belehnung

Wenn Sie die Traumimmobilie einmal entdeckt haben, muss die Finanzierungsseite geklärt werden. Dem Erwerb von Wohnimmobilien sollte eine gute Finanzbasis vorausgehen - in Ihrem eigenen Sinne. Entscheidend sind zwei Faktoren: Die Beleihungsquote ist das Quotient aus Eigenmittel und Ankaufspreis. Equity ist das Kapital, das Sie selbst zur Finanzierung auftreiben.

Der Vergleich von Eigen- und Anschaffungskosten führt zum Darlehen. Prinzipiell fordern Kreditinstitute, dass der Käufer wenigstens 20 vom Hundert des Anschaffungspreises bezahlen kann, d.h. der Beleihungsauslauf darf höchstens 80 % betragen. Gemäss Finma-Beschluss (Medienmitteilung vom 1. Juni 2012) müssen für die Hypothekenfinanzierung mind. 10% des Anschaffungspreises (d.h. die Hälfe der gesamten benötigten Eigenmittel) in bar oder als Kreditsaldo der 3a.

Die so genannten "echten Eigenmittel" können aus den nachfolgenden Bezugsquellen bezogen werden: Im Beispiel möchte die Fam. Glücklich für 800'000 Franken ein freistehendes Haus einkaufen. Der Kaufpreis (66%) wird zu 2/3 durch eine erste und zu 14% durch eine zweite Grundschuld mitfinanziert. Die Verzinsung der zweiten Grundschuld ist um ca. 0,50 - 1% erhöht; zusätzlich muss diese innert 15 Jahren oder bis zur Rente zurückgezahlt werden.

Der Eigenmittelbedarf beträgt 160'000 Franken, wobei es sich bei mind. 10% des Anschaffungspreises um reale eigene Mittel handeln muss. Die Herren und Damen werden 100'000 Franken aus ihrem Sparbuch und weitere 60'000 Franken im Wege einer Vorausvererbung als Beteiligungskapital beisteuern - die Beleihungsquote beträgt damit 80%. Erschwinglichkeit ist das VerhÃ?ltnis von Ertrag zu Aufwand.

Bei der Berechnung der Erschwinglichkeit werden die gesamten Kosten einer Immobilie mit den Einnahmen verglichen. Für die Berechnung der so genannten Erschwinglichkeit ist es ratsam, von Zinssätzen zu ausgehen, die höher sind als die derzeit verfügbaren, um die tatsächlichen Belastungen im Fall eines Zinsanstieges darstellen zu können. Die Finanzinstitute verwenden daher den so genannten unterstellten Zins (er kann derzeit als "pessimistisch zu erwartender Zinssatz" - derzeit in der Regel 5% - gedeutet werden), um die Finanzierung durch den Kreditnehmer auch in Zeiten hoher Zinssätze zu garantieren.

Der tatsächliche Zinsaufwand weicht derzeit deutlich nach unten ab ( (Beispiel: Der Zins der angestrebten Immobilie liegt bei 2,4%, die Erschwinglichkeit wird vom Finanzierungsinstitut mit dem rechnerischen Zins von 5% berechnet). Zum Glück ist die glückliche Hand der glücklichen Besitzer, denn die Vorschriften über Eigenkapital und Erschwinglichkeit sind erfüllbar.

Die Untergrenze für das Bruttoverdienst des Paares liegt in diesem Beispiel bei 145'860 Franken pro Jahr (das entspricht dem Dreifachen der Immobilienkosten von 48'620 Franken), um die Erschwinglichkeit zu gewährleisten. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Berechnung je nach Kreditinstitut leicht schwankt. Beispielsweise liegt der unterstellte Zinssatz für die zweite Finanzierung bei einigen Kreditinstituten bei 5% oder die Erschwinglichkeit bei höchstens 34%.

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